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Jugendliche vom Kanuclub Marbach unterwegs zum Wildwasser-Trainingskanal

( zur zeit keine bilder vorhanden )

 

Am frühen Samstag morgen wurden drei vollbeladene PKWs auf der Autobahn Richtung Lörrach gesichtet. Auf dem Dach befanden sich festgegurtet farbenfrohe Tupfer in Form von kleinen Kajaks. Der Kanuclub Marbach ist mal wieder unterwegs und zwar zur Wildwasser-Ausfahrt nach Hüningen. Diesmal sind sieben Jugendliche im Begriff, die Hürden der Übungsstrecke an der deutsch-französischen Grenze zu meistern. Mitten in der Stadt zwischen Wohnblocks und einer Schleusenanlage wurde im Jahre 1992 der stillgelegte Rhein-Seitenkanal zu einem Wildwasserpark angelegt. 350 Meter Wildwasserlevel von II bis III, regelbare 6 bis 12 Kubik Wasserdurchlauf, Flussinseln, Verengungen und Brücken und 60 installierte Slalomtore sorgen ganzjährig für eine Menge Spaß und entsprechendes Kräftetraining. Ein architektonisch anspruchvolles Ambiente lädt zum Duschen und Erfrischen ein.

Auch Petrus war an diesem Wochenende den Jungpaddlern Lewin Breithaupt, Alexander Kempt, Andreas Klauth, Igor Krasnikov, Jonathan Krug, Stefan Ringel und Paul Titze hold gesonnen und so wurden zwei Tage voll auf dem Wasser ausgeschöpft. Unzählige Male wurde beim Kentern die Eskimorolle geübt, bis diese am Ende automatisch das Boot wieder hochdrehte. Vor den künstlich errichteten Felsen wurde keine Scheu mehr gezeigt, sondern sich ganz bewusst dem Hindernis zugewandt. Anschließend ging es mit forschem Aufkanten des Kajaks und fast senkrechten Eintauchen des Paddels ins nächste Kehrwasser. Retten und Bergen kamen bei den häufigen Schwimmeinlagen kräftig zum Einsatz.

Aber nicht nur auf dem Wasser wurde Rücksicht und Teamgeist gezeigt. Beim Zeltaufbau wirbelten 20 Hände durch die Gegend und Kochen mit dem unvermeidlichen Abwaschen entwickelte sich zum Vergnügen. Beim Boote verladen wurde kräftig mit angepackt und gleichzeitig ein fachmännisches Angurten praktiziert. Beim Kajak fahren zeigt sich deutlich, das Teamfähigkeit und ein gut abgestimmtes Handeln sehr wichtig sind. Am Ende der Jugendausfahrt war für den Organisator Max Weckerle und für die beiden Betreuer Robert Schäfer, Jugendwart des KCM, und Max Schwärzli die positive Resonanz das größte Lob. Die Mühe und die große Verantwortung haben sich auf jeden Fall gelohnt.

 

autor: angela schwärzli


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