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prag vom 21. - 24.08.2008

photos von ptag 2008 gibts hier

prag 21. - 24.08.2008

Nach langem hin und her, ging es endlich nach Prag. Nachdem es an Ostern leider scheiterte, nach Prag zu fahren, sollte es nun endlich soweit sein. Donnerstagmittag: Alle sind aufgeregt... Denn die weiterfahrt von Plattling nach Prag beginnt. Nicht nur die Vorfreude auf Prag ziehen Mario, Sarah, Jonas und Max S. magisch an, sondern auch ein wieder sehen mit Kathrin, Nina, Tony und Katie.

Das erste Abenteuer ließ nicht lange auf sich warten: Mit dem Auto einmal durch Prag fahren ist leichter gesagt als gefahren. Denn mit Schildern, die nur ab und an mal die Richtung anzeigen bzw. rein gar keine Schilder da sind, um sich zu orientieren, wurde es etwas abenteuerlich. Aber frei nach dem Spruch: „Immer der Nase nach!!“, kamen wir schließlich ohne große Umwege am Kanal an. Dort wurden wir schon sehnlichts erwartet. Nach einer kurzen Begehung des Kanals, tauschten Mario, Tony, Jonas und Max S. die Klamotten gegen Paddeljacke, Schwimmweste und co. Begleitet von den vier Damen surften sich die Paddler in der erst besten Walze ein. Tony, der eine drei jährige Paddelpause hinter sich hat, zeigte, was noch alles in ihm steckt. Er zeigte den Jungs abwechselnd mit Mario Carthwheel's, Blunt's u.s.w.

Für Max S. war es etwas ungewohnt, sich mit so vielen verschiedenen Wassersportlern den Kanal zu teilen. Denn ständig kamen Rafts, Slalom- oder Abfahrtskanuten oder sogar blutige Anfänger und machten es ihm so schwer, in die Walze zu kommen. Jonas hingegen gefiel es mehr, die Kehrwässer auszutesten und dieses zu Trainieren (von einem Kehrwasser wieder stromaufwärts in das nächste u.s.w.). Bevor es zu dunkel wurde, gingen wir vom Wasser. Doch irgendwie hatte niemand so wirklich Lust, noch was zu kochen. Also Zelte und Autos verschließen und ab nach Prag zu Fuß. Aber halt was war das?!

„ Die sehen mir aber nicht gerade sehr vertrauenswürdig aus!!!“, war die allgemeine Meinung über vier im Auto sitzende Gestalten, die schon den ganzen Tag dort standen. Deshalb wurde es Mario zu gefährlich, die Kamera unbewacht im Auto liegen zu lassen. Aber die Frage nach etwas zu Essen war immer noch nicht geklärt. So teilten wir uns auf, die einen bewachen die Zelte und Autos, und die anderen gehen zur Tankstelle etwas Essbares holen. So wurde der Tag doch noch gemütlich am Zelt sitzend bei Gaslampen schein beendet.

Der nächste Tag begann damit, dass wir bemerkten: „Wir haben ja nichts mehr zu kochen!!“ Also gesagt getan, fuhren alle außer Tony, Jonas und Max S. zum Einkaufen. Während des Wartens hatte Jonas die Idee, doch einmal im Athlete zu fahren. Diese Idee gefiel Max S. ebenfalls. Worauf Tony Max S. das Angebot gab, sein wertvolles Slalom-Boot aus Carbon zu testen.

Nachdem des Einkaufsteam wieder da war und etwas im Magen verstaut wurde, ging es wieder aufs Wasser, Jonas im Athlete, Max S. wollte sich erst noch „aufwärmen“ im Spielboot, bevor er das hoch empfindliche Carbon-Boot fährt. Dann in einer kurzen allgemeinen Verschnaufpause tauschte Max S. seine kleine Tupperschüssel gegen das 4m lange Slalom-Boot von Tony. Nach kurzem Einfahren im ruhigeren Bereich des Kanals fuhr Max S. auch mal in die beliebte Spielwalze und meisterte genau wie auch schon Jonas eine schwierige stromaufwärts gerichtete Torkombination.

Gut das heute Abend gegrillt wird, denn Slalom fahren ist recht anstrengend, befanden Jonas und Max S. Zum Glück hatte Katie und Tony einen Einweg-Grill dabei, so konnte darauf vom großen Fleisch bis zum Brot alles gegrillt werden, um den Hunger zu stillen.


Am Samstag wollten wir eigentlich die anderen Kanäle in Veltrusy und Roudnice befahren. Das einzige Problem bei der Sache war: Tonys Volvo wollte nicht mehr anspringen... Da half auch kein Anschieben oder Anziehen mit Marios CITROËN. Selbst ein Starterkabel von einem Tschechen half nicht -> Es war zu dünn...!!! Erklärte der ADAC- Mensch, der nach einer Stunde kam und mit einem dickeren Kabel den Volvo in Null Komma Nix zum Laufen brachte. Als wir dann endlich in Veltrusy ankamen, sahen wir, dass der Kanal wegen einem Wettkampf gesperrt war. Mit ebenfalls wenig Erfolg mussten wir Roudnice ohne zu paddeln verlassen, da die Betreiberin einfach zu viel Geld für zwei Stunden verlangte. So blieb uns nichts anderes übrig, wieder nach Prag zurück zukehren. So kamen auch Katie, Kathrin und Nina noch zum Paddeln.

Dabei zeigte Nina, dass in ihr ebenfalls eine Slalom-Begabung steckt. Nun stand unser langersehnter Abend in Prag bevor. Doch weiter wie in ein schönes Restaurant am Rande von Prag kamen wir nicht. Denn nach dem Essen ging es Tony und Kathrin gar nicht mehr gut... Aus Rücksicht entschlossen wir uns, ein paar Bier von der Tankstelle zu holen und unseren letzten Abend vor dem Zelt zu verbringen.

Am Sonntag hatten nur Mario und Tony Lust zu paddeln; so fingen Jonas und Max S. an das Auto zu packen. Denn wir wollten nicht so viele Boote aufs Dach laden, wegen den hohen Spritkosten... So hatten die Jungs eine Art Tetris-Spiel beim Packen. So fanden im CITROËN vier Boote und vier Mal Gepäck plus Mario, Sarah, Jonas und Max S. Platz. Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen in der Gaststätte beim Hiko Bootshaus, kam das, was allen sehr schwer fiel: Das Abschiednehmen voneinander. Denn Kathrin und Nina fuhren zusammen mit Tony und Katie zurück nach Dresden und die Jungs mit Mario und Sarah zurück in die Schillerstadt.

 

 

autor: max s


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