wildwasserratte.de

 

 
   
 
   

 


 

 

 

 

 

 

 

 



 

bouncing boats contest 2006 resumè

 

Bouncing Boats –ohne Bouncing Boats

Fliegende Boote in den strahlend blauen Himmel, ein erfrischend kühler Pool voller hübscher Mädels im Bikini mit bunten Cocktails in der Hand, die gebannt auf den nächsten super- Sprung ihrer Helden der Wildwasserratte- Crew von der Rutsche warten. Dazu groovige SKA- Musik aus riesigen Wildwasserratte- Boxen und eine johlende Menge begeisterter Zuschauer.

Zumindest die Musik, schönes Wetter und einen Pool (ohne oben genannten Inhalt) hatten wir…

Denn nach der Sperrung der Rutsche „für jegliche Benutzung“ 9 (neun!!!) Tage vor dem Fest gestaltete es sich schwierig eine neue Attraktion zu finden. Die Besucher starrten also auf die Verbotsschilder, die an der Rutsche angebracht waren wie Luthers 95 Thesen an der Schlosskirche Wittenberg.

Nachdem uns sogar im Falle einer etwaigen Benutzung Gewalt in der Form der Sachbeschädigung angedroht wurde, war auch diese Möglichkeit ausgeschlossen. Trotzdem bedenklich, wenn Leuten außer Zerstörung nichts einfällt. Ich dachte bisher immer, dass sich destruktives Verhalten mit Ende der Pubertät legt.

Es blieb uns also nichts anderes übrig als zu improvisieren. So wurde noch schnell ein paar tischkicker- spielenden Gymnasiasten ihr Gerät vor der Nase weggeschnappt und in einen roten Passat mit der Aufschrift „wildwasserratte.de“ eingeladen.
So gab es dann Abends ein Tischkickerturnier mit einem extrem spannenden Finale. Immerhin ging es um Freibier. Die dabei erzeugte Stadion-Atmosphäre merkt man meinen Stimmbändern immer noch an. (Zahlt diesen Schaden eine Versicherung???)

Am Nachmittag fanden sich dann doch noch einige Familien ein, die sich in unserem Kajak- Kino die Rutschenbilder aus der guten alten Zeit, wo es noch niemanden gestört hat ob wir uns den Schädel am Kicker aufschlagen, angeschaut haben. Während ihre Kinder sich im Pool abkühlten und planschten, unterschrieben die Eltern auf dem Protest- Banner und ergötzten sich an dem Angebot kulinarischer Köstlichkeiten. Sogar zwei Polizisten informierten sich über die Rutsche und die Boote. Bier wollten sie allerdings keines trinken.

Als es langsam dunkler wurde und die Lightshow mehr an Bedeutung gewann, erweiterte sich das Publikum noch ein wenig. Auch die 3 Vertreter des Kanu Clubs Ulm, die extra zu unserer Unterstützung angereist waren, fanden langsam (dann immer schneller) den Weg zur „FurchtBAR“. Nachdem sich noch einige Leute mehr oder weniger bekleidet in den Pool warfen, war die Partystimmung erreicht.

Die wenigen Mitglieder unseres Vereins, die uns unterstützten, hatten einen sichtlichen Spass und der eine oder andere einen mehr oder weniger großen Ballen im Gesicht.

Der Abend endete für manche im Auto, für manche im Bootshaus und für manche auf der Wiese, wo sie friedlich einschliefen.

Es ist schön zu sehen, dass sich ein kleiner erlesener Kreis von Vereinsmitgliedern für uns einsetzt und uns unterstützt.
Es ist schön zu sehen, dass manche einen größeren Horizont haben, der nicht nur von Wanderfahrt bis Montags-am-Bootshaus-Weizen-trinken reicht. (Ohne eine der genannten Sachen schlecht reden zu wollen)
Es ist Schade, dass es Leute gibt, die sich gegen jede Neuerungen wehren und andere Ideen nicht akzeptieren und damit den Einsatz und die Arbeit von anderen Vernichten. (Ohne rumheulen zu wollen)

 

autor: fabian "humpa" lenz


alles in allem, wir wollen nicht heulend aufgeben! das nächste bouncing boats ist in planung. mit versicherung der ramp, baugenehmigung und dem segen aller ämter.
auf ein neues bouncing boats 2007 !